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Brennt Wald!

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Gerade noch glimpflich ist ein Waldbrand in Groß-Zimmern ausgegangen: Weil ein Polizeihubschrauber am Donnerstag um 13 Uhr zufällig über dem Gebiet unterwegs war und das Bodenfeuer im Wald so rechtzeitig entdeckte, konnte die Feuerwehr ein Ausbreiten verhindern. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus Groß-Zimmern, Dieburg, Groß-Bieberau, Roßdorf, Groß-Umstadt, der Werk-Feuerwehr Merck und der Kreis-Einsatzleitwagen aus Pfungstadt sorgten unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Marcus Paschke dafür, dass der Brand auf einem Hektar gebrannt blieb. Schwierig war der Einsatz, weil die Feuerwehrleute von der Zimmerner Waldschule aus erst noch tief in den Wald, auf einer Fläche im Unterholz – Ecke Lange Schneise/Viehtrieb – gelangen mussten. „Die genaue Einsatzstelle war für die ersten Kräfte zunächst unklar, jedoch konnten sie zumindest eine Rauchsäule feststellen und forderten Verstärkung an“, erläutert Klaus Koch, Sprecher der Kreis-Wehren. „Wir hatten gerade noch einmal Glück im Unglück“, ergänzt Feuerwehrsprecher Jürgen Draser. Die Flammen hätten sich nur langsam durch das Unterholz gefressen, da es windstill gewesen sei. „Bei Böen hätte es ganz schnell ganz anders ausgesehen“, betont Draser. Die Polizei musste kurzzeitig den Verkehr regeln. Gegen 16 Uhr konnte Klaus Koch als Sprecher der Wehren im Einsatz vermelden: „Das Feuer ist unter Kontrolle.“ Die Glut werde aber weiter – auch über Nacht – beobachtet. Durch die Einsatzkräfte wurde ein Pendelverkehr mit Großtanklöschfahrzeugen aufgebaut, um die Verlegung von langen Schlauchstrecken zu vermeiden. Kreisbrandinspektor Heiko Schecker zeigte sich mit der Arbeit der Einsatzkräfte zufrieden. Vor Ort informierten sich auch der Erste Beigeordnete von Groß-Zimmern, Friedrich Faust, sowie Dieburgs Bürgermeister, Frank Haus, über das Geschehen. Nach bisherigen Informationen gab es keine Verletzten. Die Schadenshöhe ist noch nicht abzuschätzen. Die Brandursache ist unklar. „Bei der derzeitigen Witterung reicht eine Glasscherbe aus, um durch darauf treffende Sonnenstrahlen einen Brand zu entfachen“, warnt Jürgen Draser. Gerade hatten nicht nur die Gemeinde Groß-Zimmern, sondern auch das Forstamt Dieburg vor der Waldbrandgefahr gewarnt. Weil das Frühjahr und der bisherige Sommer sehr trocken und warm waren, haben die Wasservorräte in den Waldböden und der Vegetation stark abgenommen. Für Hessen hat das Hessische Umweltministerium am 14. Juni die Waldbrand-Alarmstufe A ausgerufen. Quelle Text: echo-online.de