Am Nachmittag des 20.07.2026 wurden wir zu einem Wohnhausbrand in der Höchster Straße alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Höchster Straße in dichten Rauch gehüllt. Unverzüglich wurde ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt, während zeitgleich der Außenangriff vorbereitet und eingeleitet wurde.
Im Gebäude musste der Angriffstrupp jedoch schnell feststellen, dass bereits Teile der Decke einstürzten. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr war ein weiteres Vorgehen im Brandraum nicht mehr möglich, sodass der Schwerpunkt der Brandbekämpfung zunächst auf den Außenangriff verlagert wurde. Mit mehreren Strahlrohren sowie zwei Drehleitern konnte das Feuer Schritt für Schritt unter Kontrolle gebracht werden.
Nach den ersten Löscherfolgen wurde das Dach systematisch geöffnet, um verbliebene Glutnester gezielt freizulegen und abzulöschen. Anschließend wurde ein Schaumteppich aufgebracht, um verbliebene Glutnester zu ersticken und ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern.
Nachdem das THW die Statik des Gebäudes überprüft und das Objekt freigegeben hatte, konnten weitere Atemschutztrupps das Wohnhaus betreten, um die letzten Glutnester im Inneren abzulöschen.
Der Einsatz dauerte insgesamt rund neun Stunden. Während dieser Zeit war die Höchster Straße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften der beteiligten Feuerwehren sowie den Kräften des THW, des Rettungsdienstes und der Polizei für die jederzeit professionelle, reibungslose und engagierte Zusammenarbeit während dieses langwierigen Einsatzes.








