Oktoberfest vom 8. bis 10. Oktober

P1060017_copySo blau wie das Blau im bayerischen Rautenmuster der Dekoration strahlte der Himmel am Wochenende über dem Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Umstadt-Mitte.


Wieder hatten die Organisatoren keine Mühen gescheut, um das Gelände vor der Feuerwache in einen Festplatz mit bayerischem Bierzelt und entsprechender Atmosphäre zu verwandeln.
 

Das herrliche Wetter trug dazu bei, viele Besucher anzulocken, die neben der Live-Musik an drei Festtagen vor allem die kulinarischen Köstlichkeiten genießen wollten:  bayerische Spezialitäten wie ofenfrische Haxen, Weißwurst und Brezen, und natürlich den „Feuerwehrtrunk“, das speziell vom Umstädter Brauhaus gebraute Festbier. Kaffee und eine reichhaltige Auswahl selbst gemachter Kuchen durften auch nicht fehlen.

Essen und Getränke wurden von ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr zubereitet und ausgegeben. In die Vorbereitungen für das seit vielen Jahren in Groß-Umstadt und dem Umland beliebten Oktoberfest, vor allem in den reibungslosen Festablauf waren nämlich gut 80 Helferinnen und Helfer aus Verein, Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr eingebunden, besonders auch viele Externe. Während der Freitagabend traditionell für das eher jüngere Publikum mit Rock- und Tanzmusik der fünfköpfigen Formation von „Gone Stupid“ reserviert war – die Gruppe begeisterte mit aktuellen Hits und Evergreens der letzten 40 Jahre, Songs von Metallica bis Madonna, von Discotracks bis Partykrachern wechselten sich ab - gab es am Samstag Tanz- und Partymusik von „Fun Collection“ für ein gemischtes Publikum, so dass alle Festbesucher auf ihre Kosten kamen.

Ganz und gar abwechslungsreiche Musik präsentierten die „Zwoa Spitzbuam“ am Sonntag bereits ab dem gut besuchten Frühschoppen. An diesem Tag zeigte auch die Jugendfeuerwehr eine interessante Schauübung. Wie am Schnürchen funktionierte der Einsatz bei dem angenommenen Brand im oberen Geschoss des Feuerwehrhauses und der Feuerwehrnachwuchs erntete hierfür großen Applaus. Beste Werbung für eine Mitgliedschaft war das gesamte Oktoberfest, denn an beiden Tagen gab die Jugendfeuerwehr Einblicke in ihre Arbeit und präsentierte verschiedene Aktionen. Auf  Fotowänden waren neben allgemeinen Aktivitäten Details über Erste Hilfe (realistische Wundversorgung) oder Fettexplosion in der Küche dargestellt. Mit dem Film „Alarm für das Ehrenamt“ warb man für eine Tätigkeit in der Feuerwehr: Alle Jugendlichen ab 10 Jahren, so war zu vernehmen, dürfen sich mittwochs ab 18 Uhr in der Übungsstunde ein Bild machen.

Für Kinder gab es wieder einen Mitmach-Parcours, bei dem vor allem neben dem Zielen mit der Feuerwehrspritze und der Mohrenkopfwurfmaschine das Klettern in luftige Höhen lockte: Erstmals bot man einen Kletterbalken von 6,50 Metern Höhe an, äußerst beliebt hauptsächlich bei den Kindern. „Ganz schön schwer ist das“, urteilte die sechsjährige Lea über den sich ständig drehenden Balken, befestigt am Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr. Der kleine Sebastian aus Groß-Umstadt bewältigte diese Aufgabe mit Bravour, während auch Hamza  (11 Jahre) fand: „Eigentlich ist es komisch da oben, weil sich alles so dreht.“ Absolutes Highlight für die Kinder beim diesjährigen Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr war dieser schaukelnde und sich drehende Kletterbalken.  An dem nicht stillhalten wollenden Gerät scheiterte mancher, während einige auch der kleineren Kinder triumphierend die ganz oben angebrachte Glocke erreichten und kräftig bimmelten – wie jene Fahrgäste im Kinderkarussell am benachbarten kleinen Rummelplatz mit Süßigkeitenstand und Schiffschaukel, wo sich die jüngsten Oktoberfestbesucher vergnügten.   

Text: Dorothee Dorschel
Fotos: FF Groß-Umstadt

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