Alarmübung Veste Otzberg

OtzbergGegen 18:35 Uhr ertönten die Funkmeldeempfänger der Mitglieder der Stützpunktfeuerwehr Groß-Umstadt/Mitte zum vierten Mal an diesem Tag.

Gemeldet wurde ein Brand mit Menschenleben in Gefahr auf der Veste Otzberg.

Binnen Minuten nach der Alarmierung setzte sich der Löschzug für überörtliche Aufgaben, bestehend aus Einsatzleitwagen, Drehleiterfahrzeug, Hilfeleistungslöschfahrzeug und Tanklöschfahrzeug in Bewegung gen Hering. Vom Bereitstellungsraum, am Heringer Festplatz aus, wurden die Atemschutzgeräteträger mittels Shuttle-Verkehr hinauf zur Veste chauffiert, um dort die Otzberger Kameraden bei der Brandbekämpfung zu unterstützen. Dies ist notwendig, da die einspurige Auffahrt zur Burg keinen anderen Angriffsweg zulässt. Lediglich die beiden Heringer Löschfahrzeuge fahren im Alarmfall bis zum Torbogen der Burg, um dort Material für weitere Kräfte bereitzustellen.

Insgesamt setzte die Freiwillige Feuerwehr Groß-Umstadt/Mitte vier Trupps unter schwerem Atemschutz im Innen- als auch im Außenangriff ein. Durch den massiven Einsatz und das gute Zusammenspiel zwischen den einzelnen Wehren konnte der "Brand" zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Glücklicherweise handelte es sich, wie sich später herausstellte, nur um eine unangekündigte Alarmübung. Solche Übungen an Sonderobjekten, wie der Veste Otzberg oder der Kreisklinik in Groß-Umstadt, werden in regelmäßigen Abständen durch den Landkreis angeordnet, um die Einsatzfähigkeit der Wehren und die zugrunde liegenden Konzepte zu überprüfen.

Die Feuerwehr Groß-Umstadt/Mitte bedankt sich auf diesem Wege bei der Feuerwehr Otzberg für die anschließende Bewirtung und dem Kreisbrandinspektor für die Übernahme der Verpflegungskosten.

Christian Wick

 

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