Orkantief Sabine weht über Groß-Umstadt

UnwetterstabIn der Nacht zum Montag (10.02.2020) zog das Orkantief Sabine mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h über Hessen.

Die Feuerwehren waren zunächst aufgrund der Warnungen vom Schlimmsten ausgegangen, viele hatten ihre Feuerwehrhäuser besetzt.

Letztlich kann man das Einsatzaufkommen in Groß-Umstadt als überschaubar einstufen. Rund 20 Einsatzstellen galt es bis Montagmittag im Stadtgebiet abzuarbeiten. Vorwiegend in der Kernstadt, aber auch in Kleestadt, Heubach und Klein-Umstadt.

Bereits am Sonntagnachmittag wurde in einer Krisensitzung der Bürgermeister und Stadt- bzw. Gemeindebrandinspektoren zusammen mit dem Landkreis entschieden, die Schulen sowie Kindertagesstätten und -gärten im Landkreis am Montag geschlossen zu lassen.

In Groß-Umstadt wurden die Wehrführer der Stadtteile sowie die Mitglieder des örtlichen Unwetterstabs zusammen mit Bürgermeister Ruppert um 19 Uhr über die Lage informiert. Im Anschluss nahm der Stab seine Arbeit auf und war durchgängig bis 13 Uhr am Montagmittag in Bereitschaft sowie erreichbar. Aus dem Feuerwehr-Stützpunkt Groß-Umstadt heraus wurden die eingehenden Einsätze aller Stadtteilwehren koordiniert.

Von Sonntagnacht an bis Montagmittag waren einige Straßen in der Groß-Umstädter Gemarkung gesperrt. Dies betraf die K 105 Klein-Umstadt - Radheim, K 101 Klein-Umstadt - Dorndiel, L 3413 Raibach - Dorndiel und die L 3115, Kleestadt - Schlierbach.

Ein besonderer Dank geht an die Metzgerei Dambach, die ein Frühstück für die zwischenzeitlich rund 80 Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt hat sowie Bantschow & Bantschow, die aufgrund der Schulausfälle ihre Schulessen nicht ausliefern konnten. Bei den Einsatzkräften fand man einen dankbaren Abnehmer der warmen Mahlzeit und dem Kuchen.

Thomas Neumann
Presseprecher